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Weitere Hinweise
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Der Main-Kinzig-Kreis (MKK) hat 2012 die Breitband Main-Kinzig GmbH gegründet, um ein eigenes passives VDSL-Netz aufgrund des Marktversagens, welches Ende 2011 festgestellt wurde, im Landkreis zu errichten. Damit hat der Landkreis entschieden, einen eigenen Ausbau von passiver Infrastruktur für die Breitbandversorgung des Main-Kinzig-Kreises zu tätigen. Das geplante passive Netz wurde 2012 zur Netzmiete durch einen Diensteanbieter ausgeschrieben. In dem europaweiten Vergabeverfahren erhielt die M-net Telekommunikations GmbH aus München den Zuschlag. Das passive Netz (zukünftig „Bestandsnetz“ genannt) wurde von der Breitband Main-Kinzig GmbH zwischen 2013 und 2015 errichtet und durch die M-net sukzessive in Betrieb genommen. Der Main-Kinzig-Kreis war somit durch die bis 2015 erfolgte Erschließung der Kabelverzweiger der Deutschen Telekom, bereits mit Bandbreiten zwischen 30 Mbit/s bis 50 Mbit/s versorgt.
Mit Hilfe von mehreren Förderprogrammen (Bundes-/Landesförderung und GAK) wurde in den folgenden Jahren eine Nachverdichtung durchgeführt und noch vorhandene weiße Flecken ausgebaut, alle Schulen, Kreisliegenschaften und Krankenhäuser mit gigabitgfähigen Anschlüssen versorgt und alle Gewerbegebiete mit Glasfaser ausgebaut (FTTH; d.h., Gebäude wurden direkt mit Glasfaser angebunden).
Seit April 2022 läuft im Rahmen der Gigabit-Förderrichtlinie der FTTH-Ausbau im Main-Kinzig-Kreis im Betreibermodell. Bis zu 50.000 Gebäude sollen mit gigabitfähigen Anschlüssen ausgestattet werden.
Einige einige Kommune wurden/werden eigenwirtschaftlich durch TK-Anbieter ausgebaut. Zudem gibt es in zahreichen Kommunen ein Kabelnetz, über das Bandbreiten bis zu 1 Gbit/s erzielt werden.
Innerhalb der kabelversorgten Gebiete gibt es Gebäude, die derzeit nicht über das Kabelnetz versorgt werden können. Zudem haben die privatwirtschaftlichen Anbieter einige Gebäude nicht ausgebaut. Darüberhinaus gibt es aussenliegende Gebäude, die derzeit noch keine ausreichende Versorgung haben. Insgesamt handelt es sich um 3.587 Gebäude über das Krisgebiet verteilt, für die ein oder mehrere Anbieter gesucht werden, die diese Gebäude eigenwirtschaftlich erschließen. Sollte sich hier kein Anbieter finden, ist beabsichtigt zum Ausbau weitere Fördeanträge zu stellen.
Eine Adressliste ist beigefügt. Eine Shapedatei mit den Geokoordinaten kann auf Wunsch direkt übermittelt werden.
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